Vom Suchen und Finden unserer wahren Wünsche

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Erstens kommt es anders… und zweitens haben wir was realisiert. Aber lasst mich lieber von vorne beginnen.

Schon kurz nachdem wir in Bangkok letzten Herbst ankamen, mussten wir uns stückchenweise von unseren Traumvorstellungen verabschieden. Dass es hier in Asien viel leichter wäre, das Essen so gesund, die Unterkünfte traumhaft und alles sowieso sehr günstig.

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Und dass allein der Fakt, dass wir diese Reise antreten würden, uns schon zu anderen Menschen machen würde. Ohne dass wir groß was dafür machen müssen natürlich. Denn in Thailand ist es ja so easy, jeden Tag fröhlich zu yogieren, einen gesunden Smoothie zu schlürfen, und die Sonne jeden Tag zu genießen.

Lange hielten wir an unseren Wünschen fest und taten uns damit echt keinen Gefallen. Denn wenn man etwas erzwingen will und dann nur das sieht, was man alles nicht hat – verpasst man das, was der Moment tatsächlich bietet. 

Also haben wir loslassen müssen und das Beste aus der Situation gemacht. Einige schöne Details traten hervor, doch das City Life in Chiang Mai hatte wenig von dem, was wir brauchten. Wir wollten nicht jeden Tag in ein veganes Restaurant gehen. Wir wollten nicht auf Digitale Nomaden Konferenzen gehen. Dafür ist die Stadt nämlich perfekt!

Wir wollten zuhause lecker kochen, Ruhe, Entspannung, Zeit zum Arbeiten, Natur, ein bisschen Kultur. Doch wir hatten Lärm, heiße kurze Nächte, überfüllte Straßen, ziemlich einseitige Lebensmittelauswahl, keine Kraft zu kochen an vielen Tagen.

Der Umzug nach Koh Phangan im März brachte dann sehr viel Erleichterung, da uns die Insel total leergefegt und verschlafen vorkam. Wir konnten gemütlich mit unserem Roller alles erkunden, hatten ständig Aussicht auf einen Strand an dem wir nur selten Menschen sahen, wir kannten uns aus mit Supermärkten und Gegebenheiten in Thailand. Doch auch hier war es schwer, einen Alltag aufzubauen. 

Die meiste Zeit am Tag konnten oder wollten wir nicht aus dem klimatisierten Haus, da wir ständig sofort verschwitzt waren. Wenn wir uns etwas bewegen wollten, konnten wir zwischen staubigen Straßen ohne Gehwege und unvorhersehbarem Verkehr oder unerschlossenem Dickicht wählen, für das wir dann lieber noch 1-2 Impfungen mehr im Voraus gemacht hätten. Den Strand liefen wir etwa jeden zweiten Tag ab, das war dann auch meist schon.

Die Insel war zu der Zeit so schön, dass es sich auf jeden Fall lohnte. Wir hatten die Aussicht, dass Bali noch mehr wird bieten können, was wir uns von anfang an wünschten und so flogen wir frohen Mutes im Mai hierher. Zwar kannten wir grob diesen Teil der Erde schon, doch ist Bali natürlich nicht Thailand und vieles ist wieder anders. Also neues Eingewöhnen. Neue Wörter, Gesten, Menschen, Währung, Gerüche, Traditionen, Straßenverkehr.

Als wir im Taxi durch die Stadt vom Flughafen zur Unterkunft saßen und die engen vollen Straßen entlangfuhren, erklärte uns der einheimische Fahrer schon, dass hier der Verkehr sehr “intuitiv” wäre und es keine wirklichen Regeln gäbe. 

Auch sehr wenige Ampeln, vor allem an Kreuzungen – sodass einfach von allen Richtungen kreuz und quer sich die verschiedenen Fahrzeuge entlangschlängelten. Wer zögert, verliert, steht mitten auf der Kreuzung und muss minutenlang den nächsten günstigen Moment abwarten. Jeder hupt noch dabei, um zu vermitteln, dass er jetzt gleich losfahren wird.

Es ging also noch eine Stufe heftiger als in Thailand. Jetzt, da wir hier schon einige Male (in einer Kleinstadt, wohlgemerkt!) mit dem Roller umherfuhren wurde uns klar, dass es in Bangkok fast einfacher gewesen wäre. In einer 8 Millionen Stadt. 

Auch die Suche nach einer Unterkunft war hier nicht viel einfacher. Unsere Ausgaben nährten sich Deutschlandpreisen, dabei wollten wir hier ja sparen. Der Alltag funktionierte vor lauter neuem Planen und Zurechtfinden nur schwer. Ich war jeden Tag nur müde und regelmäßig 1-2 Mal die Woche kurzzeitig überfordert.

Und ich fühlte mich schuldig deshalb. Hier in so einem Paradies zu sein und es nicht zu lieben. Wenn es doch alle um mich herum so einfach und schön finden hier. Und ich wollte nur Vertrautheit und Ruhe. Mal keine neuen Eindrücke mehr.

Denn dieser Lebensstil bedeutet, wir müssen uns ständig um ein neues Visa kümmern. Um Bestimmungen, Transportwege, Flüge und neue Unterkünfte. Neue Worte und Gepflogenheiten lernen. Das ist zwar alles eigentlich auch schön und spannend, aber dann nach 7 Monaten irgendwann nicht mehr so sehr. Vor allem, wenn man schon relativ ausgelaugt in diese Reise gestartet ist.

Also hatten Lars und ich mal wieder ein Gespräch. Über das alles hier. Ob es sich unterm Strich lohnt für uns. Ich persönlich hatte gleich in den ersten Wochen der Reise schon den Wunsch, wieder umzukehren, aber wollte dem Ganzen noch eine Chance geben. Sehen, was alle anderen hier sehen und lieben.

Eigentlich ging es nicht darum, ob wir die Reise verkürzen. Nicht ernsthaft. Lars stellte es kurz in den Raum um zu schauen, ob wir mit dem Gedanken weiterkommen würden, ob es mir Erleichterung bringt daran zu denken. Eigentlich suchten wir nur die richtige Gegend hier für eine Langzeitunterkunft und wollten herausfinden, was wir eigentlich wollen.

Auf unserer Liste von Bedürfnissen standen letztendlich Punkte, von denen wir wussten, dass sie hier nur schwer zu erfüllen sein würden. Es ist einfach eine andere Art zu Leben, eine die den Rhythmus unterbricht und andere Chancen bietet als Europa oder Deutschland. Etwas, das perfekt für ein Abenteuer und einen Urlaub ist. Und uns ging irgendwie die Luft aus.

Vor allem Ubud (Bali), von wo aus ich diese Zeilen schreibe, ist einfach nur überlaufen von Touristen und die Einheimischen die wir bisher sahen, wollen dadurch gutes Geld machen. Also zahlen wir Weißen hier hohe Preise, werden auf den Straßen viel umworben, müssen verhandeln. Es gibt entweder “local” Shops, wo nichts auf Englisch ist, oder die teuren Shops für Touristen. Das öffnete mir die Augen – wir sind ja eigentlich Touristen. Wir sind Reisende. Wir sind hier nicht ansässig, für uns gelten andere Regeln und einen Alltag hier aufzubauen wird sehr schwer. Hier ist man Touri, nicht Arbeitende(r). Wir wollten von Anfang an was anderes und fanden es hier nicht.

Versteht mich nicht falsch – die Kultur, Landschaft, Umgebung, das Wetter, die Leute und das Essen… all das ist super spannend! Und verrückt und atemberaubend und eine Erfahrung wert. Für einen Monat kann man sich da gut drauf einlassen, bestimmt. Und wenn man jeden Tag nur auswärts essen möchte, Ausflüge macht und nur ein bescheidenes Zimmer irgendwo braucht, hat man es hier total gut!

Sobald wir die Perspektive von Langzeitreisenden die einen Alltag hier möchten wechseln zu Urlauber, fühlt sich alles leichter an. Man lacht über die krassen Staus und den verrückten Verkehr. Für 3 Wochen kann man sich mit Plastikflaschen für Trinkwasser durchschlagen und einfach alle Restaurants ausprobieren und zu Aussichtspunkten fahren.

Aber vorletzte Nacht, als irgendein Nachbar mal wieder beschloss seinen Müll stundenlang zu verbrennen und wir mit schmerzender Lunge im Haus erwachten, sprachen wir ernsthaft darüber, jetzt nichts mehr erzwingen zu wollen. Dass unsere Grundbedürfnisse jetzt mal wieder erfüllt werden sollten.

1. Gesundheit

Die Luft hier ist oft schlecht. Sowohl in Thailand als auch in Bali wird gerne verbrannt – Gestrüpp, vor allem der eigene Müll. Plastik, Essenreste. Was es halt so gibt. Und da kann man nicht immer entfliehen, hier ist das in allen Straßen außerhalb der Innenstadt so. 

Dazu kommen die vielen Abgase, die oft schwarz und schwer aus alten Fahrzeugen quellen und wir direkt dahinter in einem Stau stehen mit dem Roller. Kein Wunder, dass hier viele Einheimische Schutzmasken tragen. 

Von einem Deutschen der hier lebt haben wir erfahren, dass es super viele Krebserkrankungen hier gibt unter den Balinesen, vor allem durch das viele Verbrennen. Auch wird auf den Straßen ständig Fleisch stark gegrillt und vor allem von den Einheimischen (auch in Thailand) dann gegessen, was zu den Krankheiten sicherlich beiträgt.

Alltägliche Bewegung war nicht gut möglich, in einigen Unterkünften konnten wir nicht mal drinnen etwas Sport machen, laufen draußen war oft nicht möglich da einfach die Straßen und Wege nicht dafür ausgelegt sind. Also saßen wir herum, entweder auf Stühlen, dem Bett oder dem Roller. 

2. Essen & Trinken

Ja, es gibt hier viele vegane Restaurants. Einige sind gesünder als andere, einige teurer als andere. Aber überall ist das Essen natürlich voll mit Zucker, Salz und Fett – das ist auswärts so. Also wollen wir uns darauf nicht verlassen uns lieber selbst kochen. Leider gibt es für uns eine relativ eingeschränkte Auswahl an Lebensmitteln in den Supermärkten. Das Obst ist natürlich lecker, aber herzhaft wird’s dann schon schwierig. Man kann nur ganz gut Reis und Kartoffeln bekommen, Haferflocken für morgens sind schon einigermaßen teuer. 

Manchmal gibt’s Glasnudeln oder Weizennudeln, aber zur Würzung finden wir nur fragwürdige Soßen einigen Zusatzstoffen, Farbstoffen, Geschmacksverstärkern – oftmals war auch keine Info auf Englisch, sodass alles mögliche drin sein könnte. 

Damit wollen wir unsere Körper nicht ständig belasten (bekommen wir in Restaurants ja schon ab) und somit wird das Essen eintönig. Wodurch wir verleitet sind, wieder öfter auswärts zu essen. Und das Leitungswasser ist ja für den Konsum unbrauchbar, da muss man an große Kanister Trinkwasser rankommen und die 20 Kilo dann nach Hause schleppen wenn man nicht sehr versiert im Rollerfahren ist. 

Wir produzieren hier auch viel Müll, da einiges aufwändig verpackt ist und wir zB keine Hülsenfrüchte selbst kochen können. Die Qualität ist mitunter auch nicht das was wir so kennen… auf dem Markt sahen wir viele verschimmelte oder vergorene Früchte, im Gemüse aus dem Supermarkt sind oft viele Kleintiere drin die man sorgfältig herausspülen muss, und dann ist da natürlich noch die Sache mit den etwas “ungewohnten” Keimen, die man sich hier einfangen kann und die dann erstmal auf die Verdauung schlagen. 

Hatten wir ein paar Mal. 

Und wie schon oben mit dem Müllproblem erwähnt, gibt es hier viel Plastik, man konsumiert vieles das direkt damit in Verbindung war und sicherlich Rückstände enthält.

3. Wohnungsausstattung

Egal ob in Deutschland oder Asien, wenn man in fremden Unterkünften wohnt muss man die nehmen, wie sie kommen. Und das kann man anfangs noch nicht gut einschätzen, wie sehr sich ein Haus aufwärmt oder wie gemütlich ein Bett tatsächlich ist. Super kleine Arbeitsflächen in der Küche, verklebtes und unvollständiges Geschirr oder Maschinen, harte Stühle und zu weiche Sofas – das reicht dann nach einem halben Jahr auch mal. 

So langsam bekommen wir schiefe Nacken, eintöniges Essen durch sparsame Ausstattung, ungemütliche Nächte auf diversen Matratzen, und so weiter… ihr kennt das bestimmt. Für einen Urlaub kein Problem, aber langfristig vieles von dem was man sich wünscht nicht zu haben, wird anstrengend – auch wenn man flexibel ist. 

Allgemein sind hier die Höhen und Größen auch eher den durchschnittlich etwas kleineren Asiaten angepasst (macht natürlich Sinn) und so müssen wir uns öfter ziemlich bücken beim Kochen oder bleiben mit den Knien irgendwo hängen. Und in Unterkünften, wo Reisende ständig ein paar Wochen oder Monate verbringen, sind die Gegenstände auch recht stark benutzt mittlerweile.

4. Ruhe und Entspannung

Asien ist laut. Nicht nur in den Städten! Dass der Verkehr hier verrückt und viel ist, die Fahrzeuge die in Deutschland wohl nicht zulässig wären unfassbar laut und rußig sind, und vielerorts gebaut wird ist eine Sache… das bekommen wir hier auch außerhalb der Stadt mit. 

Aber dann sind in den Touristenorten gerne nachts Partys, es wird häufig und ausgiebig der Rasen gemäht, und die Tiere sind auch nicht ohne. Straßenhunde und Katzen bellen und jaulen nachts, laute Vögel sind ab der Dämmerung aktiv, und wenn man etwas weiter in die Natur geht gibt’s die von Lars so passend getauften “Atomgrillen”. 

Es fiepst als wäre man in einem Reaktor (so stellen wir uns das jedenfalls vor). 

In einer Unterkunft waren wir in der Nähe von einem Aufzug, der besonders morgens und abends ständig piepste wenn ihn jemand benutzte, im Minutentakt quasi. Hinzu kamen einige Unwetter, die wir so noch nie erlebten und deren laute Donner und Regenschauer uns wach hielten. 

Schlafen allgemein können wir nur selten gut, da es entweder viele Geräusche nachts gibt, die Matratze/das Kissen unbequem ist, oder einfach das Zimmer sehr heiß wird. Natürlich wissen wir, dass es auch in Deutschland viel Hektik und Lärm geben kann – nur hier wissen wir nicht, wo die tatsächlich ruhigen Orte sind bzw. können wir nicht so komplett ab vom Schuss ohne jegliche Ausrichtung auf westliche Menschen wohnen.

5. Arbeiten

Wie schon oben erwähnt, es ist verdammt schwer für uns meistens, neben all dem noch produktiv zu sein. Wir hatten immer wieder so Phasen, wo wir uns entweder in die Arbeit flüchteten um dem aktuellen Stress zu entkommen oder halbwegs unseren Groove hatten in der Umgebung um für Arbeit Zeit und Kraft zu haben… doch meistens ist das irgendwie nicht der Fall. 

Oft war mein Arbeitsplatz das Bett (meine Haltung könnt ihr euch vorstellen), das Internet langsam und instabil, der Kopf voll mit Visumsangelegenheiten, mein Browser besetzt von neuen Unterkunftsideen da wir in 2 Wochen wieder weiter mussten. Zwar konnten wir ein bisschen was voranbringen und reinvestieren, doch lange nicht so viel wie gedacht.

Was also tun?

Vieles verändert sich als Langzeitreisende(r). Man ist so komisch in der Schwebe zwischen Ausflüge machen und in leckere Restaurants gehen aber auch eine günstige, solide Unterkunft haben und nicht ausbrennen. Eine Balance, die uns bisher nicht so gelungen ist oder glücklich gemacht hat.

Jetzt gerade, da wir seit etwa 2 Wochen nur mit organisieren für die Reise beschäftigt waren und gar nichts arbeiten konnten, kommen wir mehr in den Touri-Modus. Einfach nur Ausflüge, die Aussicht genießen, Restaurantbesuche gönnen, im gekühlten Haus relaxen zwischendurch. Ja, das geht gut! Aber auf Dauer nicht. Da warten Verpflichtungen und man muss das Geld mehr zusammenhalten.

Also haben wir gestern, nach einem Blick auf unsere Wunschliste und Bedürfnisliste entschieden, mal spontan nach Flugpreisen zu schauen. Falls wir mehr als 60 Tage in Bali bleiben wollen (was eigentlich der Plan war), dann müssen wir zur “Imigrasi” und eine Verlängerung beantragen. Alle 30 Tage. Und nach genau 59 Tagen Aufenthalt hier geht im Juli ein günstiger Flug einer angenehmen, etablierten Gesellschaft ins sommerliche Frankfurt. Wir werden drin sitzen.

Es ist nicht so, als hätten unsere Hände und Herzen nicht gezittert bei der Bestätigung online. Das dann tatsächlich durchzuziehen. Wir sind doch verrückt! Selbst nach einer Nacht drüber schlafen hat es sich aber richtig angefühlt.

Nicht verzweifelt. Nicht als hätten wir was nicht geschafft. Sondern, als wäre es jetzt einfach mal gut. Ist die richtige Zeit. War anders angedacht, aber da die Vorstellungen und Rechnungen ja nicht aufgingen, gibt’s einen kleinen Kurswechsel.

Ist ja nicht so, als würde es in Deutschland nicht genauso mit der neuen Unterkunft und Organisieren weitergehen! Halt dieses eine Mal noch. Und dann haben wir (hoffentlich) so ziemlich das was wir auch wollen.

Die Reise hat uns jetzt schon so super viel gegeben. Die Weisheit, dass man das Glück nicht in die Zukunft verschiebt. Und das Wissen, dass uns Deutschland auch nicht einfach so glücklich machen wird. Sondern, dass wir das machen – einfach unter anderen Grundvoraussetzungen als in Asien.

Es hat uns viel Durchsetzungsvermögen gegeben, wir konnten uns doch ziemlich gut anpassen und die Dinge mit viel Humor nehmen, wie sie hier eben so chaotisch liefen. 

Thailand und Bali haben so viel Schönes zu bieten! Und das vergessen wir nicht. Es hat nur nicht mehr den Rest aufgewogen mittlerweile. Wir lieben die Berge und die Reisfelder, das Meer und Rollerfahren. Die frischen Smoothies, stylischen Cafés, das Lachen der Menschen. Das warme Wetter (nicht immer!), das Urlaubsgefühl, das Staunen ob der ganzen neuen Eindrücke. Und wir werden wiederkommen. 

Es fällt uns auch nicht total leicht, jetzt nun doch zu gehen – vor allem, da wir nun den Druck rausgenommen haben und einfach nur noch ein bisschen genießen können. Alles erscheint plötzlich angenehmer, wenn man weiß, dass die Uhr tickt und es bald vorbei sein wird.

Aber jetzt freuen wir uns auf’s nächste Abenteuer, ein Ankommen in Deutschland. Die Familie drücken und ganz viel erzählen. Die Annehmlichkeiten die wir dort genießen können wie normale Lebensmittel, Trinkwasser aus dem Hahn, kühle Nächte, saubere Luft, einwandfreies Verständigen mit anderen Menschen, Spaziergänge durch Wohngegenden oder die Natur. 

Auf unserer heimlichen Liste stehen noch viele Orte zu erkunden. Doch zuerst finden wir unser Zuhause.