Veganerie Concept Bangkok: Ein grünes Träumchen in der Großstadt

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Vor unserer Reise nach Bangkok konnten wir uns die Ausmaße von über 8 Millionen Menschen auf guten 1500 Quadratkilometern bei 30 Grad und aufwärts nicht wirklich vorstellen. Dass es da große Straßen und hohe Häuser geben würde? Na klar. Viele Menschen und Gewusel? Auch das. Aber mittendrin zu sein, aus dem immer kälter werdenden Deutschland kommend, übernächtigt durch die lauten Straßen zu navigieren… das ist eine andere Sache.

Da wir nur ein einfaches Zimmer in einem Hostel gebucht hatten (das zwar eine kleine Gemeinschafts-Kitchenette besaß, die aber so ziemlich unbrauchbar war), wurde schnell klar: wir werden viel auswärts essen müssen. Klingt anfangs vielleicht noch super angenehm, nicht schnippeln, kochen oder putzen zu müssen… aber wenn man klare Vorstellungen von seinen Mahlzeiten hat und dann da eine Stadt mit frittiertem Allerlei und hängenden Fleischbergen auf einen wartet, ist das auf einmal gar nicht mehr so spaßig.

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Gleich zum ersten Mittagessen schauten wir uns den mitunter beliebtesten veganen Hotspot der gesamten Stadt aus: das Veganerie Concept. Der gefühlt ewige Weg durch die Mittagshitze, Abgase und das Gedränge waren gleich beim ersten Eindruck des Restaurants schnell vergessen:

Ein Paradies für Thai-Hipster und Westerner, die ihren Heimatfix suchen! Angenehm klimatisiert, modern und minimalistisch eingerichtet sowie super einladend. Pflanzen hingen von der Decke und standen in Regalen oder auf Tischen, überall lasen wir das V-Wort und die Speisekarte war an Reichhaltigkeit nicht zu übertreffen.

Für Thai-Verhältnisse waren die Preise natürlich ganz schön saftig, aber verglichen mit dem Street Food hatten die Zutaten und vor allem das Ambiente eine komplett andere Klasse. Deshalb nahmen wir an 2 aufeinanderfolgenden Tagen den Weg auf uns, um die folgenden Köstlichkeiten dort zu genießen…

1. Smoothie Bowl

Eine willkommene Erfrischung am heißen Nachmittag. Da es hier in Thailand zwar viele Bananen, Mangos, Papaya und Ananas gibt, dafür aber die Beeren schwer zu finden und sehr teuer sind, griffen wir nach der Erbeervariante des gesunden Klassikers. Getoppt wurde die kalte Bananenerdbeercreme mit frischen Erdbeeren und Bananen, Mandeln, Chia und einem hausgemachten Vanillegranola.

2. Mini Pfannenpizza mit zweierlei Dips

Als Aperitif bestellten wir eine mit veganer Vurst und Cashewkäse belegte Minipizza, die es zusammen mit Ketchup und Mayo gab. Interessante Kombi! Der Teig war fluffig und ähnelte eher einem Blätterteig als Hefeteig – war also genau passend für eine eher leichte Vorspeise.

3. Buddha Bowl mit Teriyaki-Blumenkohl, Ananas und Reis

Es gab einige leckere Variationen dieser bunten und nahrhaften Bowls – entweder mit Reis oder Quinoa als Basis. Diese hier hatte in Teriyakisauce gebratenen Blumenkohl, ein Ananas-Chutney, Salatblätter und frische Tomaten auf einem Bett aus schwarzem Reis (der übrigens besonders lecker schmeckt). Dazu gab’s einen kleinen Dip der schmeckte wie ein Caesar Dressing.

4. Grünes Thaicurry mit schwarzem Reis

Wer Lars kennt, weiß, dass er so ziemlich keinem Curry widerstehen kann. Also wurden diese in diversen Läden getestet! Hier in der Veganerie gab es ein grünes Curry mit gemischtem Gemüse (u.a. Thai-Aubergine, die super lecker ist) und frischen Kräutern. Es war total schmackhaft, leicht süßlich, einfach perfekt abgestimmt und sättigend.

5. Matcha Latte & Bananen-Mandel Smoothie

Unseren zweiten Besuch läuteten wir mit diesen feinen Getränken ein. Sehr erfrischend nach einem weiteren langen, heißen Weg durch die City. Der Matcha war unheimlich cremig und für Thai-Verhältnisse gar nicht mal obersüß (die stehen hier wirklich sehr auf Zucker). Smoothies gab es über 3 Seiten in der Speisekarte, wir wollten ihn zusammen genießen und schlossen deshalb diesen Kompromiss. Lars hätte super gerne was mit Kokos oder Erdnuss gehabt, was ich aber leider nicht so gut vertrage. Meine Wahl wäre auf etwas Fruchtiges, Frisches gefallen und so war der Banane-Mandel Shake irgendwie genau die Mitte. Lecker, lecker! Sogar getoppt mit Mandeln und Chia.

6. Süßkartoffel Quinoa Bowl mit Saaten und Cranberries

Ich geb’s zu, ich steh einfach auf diese bunten Bowls! Dieses Mal gab’s eine mit Quinoa als Basis – da mich das aber nicht so sehr sättigt, tauschte ich die eigentlich im Rezept enthaltenen Cashews gegen eine Portion schwarzen Reis. Alena ist einfach total Starchivore! Neben dem Quinoa und der Süßkartoffel befanden sich noch Blattsalat, Tomaten, Kürbiskerne, Sesam, Cranberries, einer Ananas-Salsa, Cashewparmesan und ein asiatischen Dressing in der Schüssel. Geschmacksexplosion!

7. Teriyaki Burger mit grünem Salat und Croutons

Da Lars meine erste Bowl auch so lecker fand, bestellte er sich als Hauptgericht beim zweiten Besuch den Teriyaki Burger, dessen Hauptbestandteil ebenfalls der leckere Blumenkohl war. Außerdem waren noch Ananas, Tomate und Salat auf dem Brötchen – eine saftige und leckere Komposition. Er kam auf einem Brettchen mit einem grünen Salat, Caesar Dressing und Croutons.

Augenblicke

Wir sind jeweils einige Stunden zum Verschnaufen, Aufladen und Atmosphäre genießen dort geblieben. Wie fast überall gab es hier kostenloses WLAN und Lars ging zwischen den verschiedenen Gängen umher, um zur Erinnerung ein paar Schnappschüsse mit den schönsten Details einzufangen.

Auch gab es einige Produkte dort zu kaufen, die wohl besonders für Veganer interessant sind: Kokosöl, Quinoa, grüne Pulver, Aufstriche, Sirupe und mehr. Wer uns kennt, weiß, dass wir einfacher gestrickt sind und meistens vollwertige und frische Zutaten vom Markt verwenden. Aber schön, dass es dort angeboten wird!

Unser Fazit

Am liebsten hätten wir ja einfach alles von der Speisekarte probiert – sie hatten wirklich tolle Kreationen mit frischen Waffeln, selbstgemachter Eiscreme, Torten, Salate, Wraps, Pasta, Schokoshakes mit Kokossahne, Frühstücksplatten, und so vielem mehr! Hier könnt ihr euch das übrigens selbst anschauen. Vorbeikommen lohnt sich für jeden, der Lust auf super feines, nahrhaftes und extravagantes Essen in toller Atmosphäre hat.

Bei unserem nächsten Flug nach Thailand (und damit Zwischenaufenthalt in Bangkok) schauen wir auf alle Fälle wieder dort vorbei – in unserer kleinen Oase der verrückten Großstadt, direkt am Lieblingspark gelegen.